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Haftungsausschluss / Disclaimer

Mailcow installieren – der „dockerisierte“ Mailserver

Installation

Es hat mich von den Socken gehauen, als ich das zum ersten Mal gesehen hab. Die Mailcow-Jungs haben das Docker-Prinzip bis an die Grenzen des Verstandes ausgereizt. Es ist der Wahnsinn, zuzusehen, wie hier eine ganze Armada von Diensten und Anwendungen wie eine gut geölte Maschine ineinandergreift und „einfach“ läuft. Aber seht selbst:

Auf dem Server laufen bis jetzt nur unser Betriebssystem und Docker. Von dem Punkt aus starten wir das Setup von Mailcow:

umask
### Hier soll die Ausgabe "0022" erscheinen!
cd /opt
apt install -y git
git clone https://github.com/mailcow/mailcow-dockerized

###
Klone nach 'mailcow-dockerized' ...
remote: Enumerating objects: 139, done.
remote: Counting objects: 100% (139/139), done.
remote: Compressing objects: 100% (93/93), done.
remote: Total 23640 (delta 54), reused 97 (delta 45), pack-reused 23501
Empfange Objekte: 100% (23640/23640), 13.89 MiB | 11.84 MiB/s, Fertig.
Löse Unterschiede auf: 100% (14184/14184), Fertig.
###

cd mailcow-dockerized
./generate_config.sh

Hostname (FQDN): mail.xp-server.de [Hier Deinen Mailname eintragen!]
Timezone: Europe/Berlin [ENTER]

nano mailcow.conf
# Skip Solr on low-memory systems or if you do not want to store a readable index of your mails in solr-vol-1.
SKIP_SOLR=y
# Auch wenn wir den Watchdog nicht verwenden, müssen wir eine Mailadresse eintragen, weil Mailcow das sonst bemängelt:
# WARNING: The WATCHDOG_NOTIFY_EMAIL variable is not set. Defaulting to a blank string.
WATCHDOG_NOTIFY_EMAIL=<deine-notfall-mailadresse>

docker-compose pull

###
Pulling unbound-mailcow   ...
Pulling mysql-mailcow     ...
Pulling redis-mailcow     ... pull complete
Pulling clamd-mailcow     ...
Pulling php-fpm-mailcow   ...
Pulling sogo-mailcow      ... extracting (95.8%)
Pulling dovecot-mailcow   ...
Pulling postfix-mailcow   ...
Pulling memcached-mailcow ...
Pulling nginx-mailcow     ...
Pulling rspamd-mailcow    ...
Pulling acme-mailcow      ...
Pulling netfilter-mailcow ... pull complete
Pulling watchdog-mailcow  ... downloading (73.3%)
Pulling dockerapi-mailcow ...
Pulling solr-mailcow      ...
Pulling olefy-mailcow     ...
Pulling ipv6nat-mailcow   ... waiting
### ca. zwei Minuten zum Laden und Entpacken...

docker-compose up -d

Docker macht jetzt seine Magie und zieht die Container in die Höhe. Das braucht etwa 20 Sekunden. Und dann…

Hear it now, believe it later: DAS WARS!

Dein Mailcow ist fertig installiert und läuft. WOW!
Ich ziehe meinen Hut vor den Mailcow-Leuten, die das Kunststück fertig gebracht haben, die Mailserver-Installation zu zähmen.

Einloggen und Ändern von Benutzername und Passwort

Lassen wir unserer Maschine eine Minute Zeit, das Let’s Encrypt Zertifikat zu holen, um unsere Verbindung später per SSL abzusichern. Dann starten wir einen Browser und öffnen die Adresse [https://mail.xp-server.de]. Unsere Mailcow begrüßt uns hier mit dem Login-Schirm.

Mailcow Login Screen

Sollte vom Browser eine Sicherheitswarnung erscheinen, ist das Zertifikat noch nicht so weit. Einfach 20 Sekunden warten und die Seite neu laden. Ein paar Anläufe später klappt die Verbindung dann reibungslos.

Der erste Login geht über den Benutzer „admin“ und das Passwort „moohoo“.

Sind wir eingeloggt ist das auch *sofort* das Erste, das wir ändern:

Hinter „admin“ ist eine Schaltfläche „Bearbeiten“. Da klicken wir hin und geben dem Admin einen neuen Namen und vor allen Dingen ein anständiges Passwort! Über „Änderungen speichern“ sichern wir die Eingabe, loggen aus (oben rechts bei „admin“) und loggen uns gleich wieder mit den neuen Zugangsdaten ein… Phew! Safe :)

Übersicht über die Container und Logs

In der Menüleiste klicken wir auf den Punkt „Konfiguration“ und im Drop-Down-Menü auf „Systeminformation“. Hier sehen wir eine Übersichtsseite, auf der sämtliche Container und ihr Status angezeigt werden. Darüber sehen wir, wie viel von unserem Speicherplatz noch übrig ist.

Oben links wechseln wir zum Reiter „Logs“ und lassen und das „Postfix“-Log ausgeben. Das wird später das wichtigste Log, wenn wir herausfinden wollen, warum die einer oder andere Mail nicht korrekt zugestellt wurde…

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