Bitte lies Dir den Disclaimer durch, bevor Du eine Anleitung umsetzt...

Haftungsausschluss / Disclaimer

traefik v2 is coming…

Hui, es ist wieder mal an der Zeit, „es lebt“ zu rufen :)
Heute konnte ich den Knoten zerschlagen. Jedenfalls glaub ich das.
Auf dem Testserver läuft ein voller Stack mit traefik v2.1 – bis jetzt fehlerfrei. Schauen wir mal…

Mit Hilfe der folgenden Tutorials konnte ich meine losen Enden endlich zusammenknoten:

Jedes für sich ist aber leider wieder kein „ganzes“. Und die kleinen Details, die fehlen oder falsch sind, kosten so viel Zeit, Nerven und Haare. Ein wenig heiser bin ich auch noch vom Fluchen. Aber ich denke, jetzt sollte das Ding so weit sein und das machen, was ich will.

Wobei ich mich schon frage…

Ist denn das wirklich so obskur, was ich hier mache? Einen kleinen Stack mit WordPress, Matomo und Nextcloud? Und traefik wenigstens auf einem Basis-Level abgesichert? Dass nur TLS ab Version 1.2 ausgeliefert wird und einige Security-Header gesetzt werden? Dass „Let’s Encrypt“ über eine TLS-Challenge aufgerufen wird und nicht über Plain-http?

Warum funktioniert bei dem Tutorial auf „medium“ die Eingabe des Passworts für das Dashboard direkt in der Config, aber bei mir kommt ein dicker Fehler und ich muss das in eine externe Config-Datei stecken?

Man könnte in der docker-compose.yml den „http“- und den „https“-Teil wunderbar zusammenfassen. Was traefik auch klaglos macht. Aber dann keine Weiterleitung von http auf https mehr möglich ist. AAAaaaahhhhhhhh…!

Echt, manchmal frag ich mich schon, warum ich mir das antue. Aber wenn ich mich da mal in was verrannt hab… Dann bringen wir das auch zu Ende!

Und wieder mal hab ich keine Ahnung, ob diese Installation und wie ich das an einigen Stellen gelöst hab so vorgesehen ist, das eine „gute Lösung“ ist oder sich den Machern von traefik die Haare aufstellen. Aber bis jetzt läuft das klaglos und macht, was es soll. Da kann es so falsch wohl nicht sein.

Meine Kritik richtet sich immer noch gegen die „Dokumentation“ von traefik. Gut, ein so umfassendes Tool abschließend zu dokumentieren ist wohl schier unmöglich. Vor allem kann niemand alle möglichen Anwendungsfelder abdecken. Aber die Standard-Sachen…? Und alles so wild zerklüftet. Kein „roter Faden“. Nur ein wenig Info hier, ein wenig mehr dort und wieder ein bisschen an einer komplett anderen Stelle. Dann ist wieder was überhaupt nicht erklärt. Oder noch schlimmer: Falsch.

Die ganze „Doku“ ist ein steter Quell an unerfreulichem Verdruss. Und es nervt tierisch, sich da durch zu quälen und über Pontius zu Pilatus vorzustoßen. Ärgerlich, einfach. Weil man das so viel besser und einfacher hätte lösen können. Aber die gehen alle davon aus, dass die Leute, die das lesen, mit allen Wassern gewaschene Vollzeitentwickler sind, die mit den Brocken hier und da was anfangen können…

Wobei ich die Entwickler auch verstehen kann. Denn traefik erlaubt es uns, die Config auf mannigfaltige Art und weise anzulegen. Als .toml Datei, als .yml Datei oder in Kommandoform / CLI. Natürlich darf man fleißig mischen. Also müsste die selbe Config dann auch noch in ungefähr 20 Varianten vorliegen. Was natürlich keinen Sinn macht.

Selbst habe ich auch begonnen, die traefik-Hauptkonfig in toml zu schreiben. Da aber fast alle anderen Steuerdateien in yaml geschrieben sind, bin ich noch umgeschwenkt und hab das entsprechend umgebaut.

Wo mir allerdings der Hut hochgeht ist bei der Verwendung von Apostrophen in allen Configs statt normaler Hochkomma. Bei allem, was ich bisher konfiguriert habe, war dieses Zeichen ‚x‘ das Mittel der Wahl. Das ist „Shift+#“. Nein, bei traefik v2 ist es ein Apostroph `x` , „Shift +´“. Was erstens saublöd zu schreiben ist, weil das Zeichen erst nach einem zusätzlichen Drücken der Leertaste auslöst. Und zweitens man da nicht gleich auf Anhieb drauf kommt, da sich diese Symbole ziemlich ähneln. Und die Config natürlich mit Hochkomma nicht funktioniert. AAAaaaahhhhhhhh…!

Aber gut… Scheint ja jetzt zu funktionieren. Lassen wir das Ding mal bis Neujahr laufen und schauen, ob irgendwo unvorhergesehene Konsequenzen auftauchen. Sollte der Stack dann immer noch schnurren und alles rennt, bring ich eine der Produktiv-Maschinen auf v2. Und wenn die dann einen Monat durchhält… Ja dann, meine Damen und Herren, dann darf ich alle Tutorials neu schreiben…

Juhuu…!

Was ich in v2 genauso wenig hingebracht hab wie in v1 ist das „Zusammenschalten“ von zwei oder mehr Domains in einer Config (xp-server.de + xpserver.de zum Beispiel). Ich kenn die Instruktion (https://docs.traefik.io/middlewares/redirectregex/), aber es gibt dafür keine Beispiele. Und nach zwei Tagen „Trial and Error“ bei Regex, das eh eine Wissenschaft für sich ist, hab ich es dann dabei belassen… Sollte sich da jemand auskennen, würde ich mich über einen Denkanstoß wahnsinnig freuen!

Ha, Problem gelöst! Danke, Eike :)

Und ich kratze natürlich hier nur an der Oberfläche von traefik und Docker. Kein „swarm“ oder Cluster. Nur eine ganz langweilige Single Server Installation… Aber das reicht für mich als Freizeit-Admin eigentlich schon für graue Haare…
Naaa… So weit ist es zum Glück noch nicht.

Also, seid gespannt! Eventuell stellen wir im Februar das ganze Ding auf traefik v2 um und sind damit zukunftssicher.

Vielleicht fliegt mir aber der Stack auch einfach krachend um die Ohren.

Wir werden sehen. Wir werden sehen…

Anzeige *

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Verwendung
von Cookies

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Scroll to Top