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WordPress Docker Container

Über den Browser einloggen und das Setup abschließen

Wir geben die URL zu unserer WordPress-Instanz in den Browser unserer Wahl ein. Wie gehabt: Bei einem Zertifikat-Fehler war Let’s Encrypt noch nicht so weit. Kurz warten, „Strg+F5“ drücken, schauen, ob es klappt. Wiederholen, bis es klappt :)

Wenn wir drin sind, sehen wir unser frisch installiertes WordPress zum ersten Mal und befinden uns im berühmten „5-Minuten-Setup“:

WordPress Setup Schritt #1: Sprachauswahl

Im ersten Schritt des WordPress Setups wählen wir die Sprache unseres CMS Systems aus. Ich nehme hier – logischerweise – Deutsch. Das ist die „Du“-Version. Möchten wir es „offizieller“, dann nehmen wir „Deutsch (Sie)“.

Zum nächsten Schritt gelangen wir mit einem Klick auf den Button „Weiter“.

WordPress Setup Schritt #2: Anlegen des Admin-Benutzers, Auswahl des Titels der Webseite und Einstellungen zur Sichtbarkeit für Suchmaschinen

Im Schritt #2 des WordPress Setups legen wir den Admin-Account an. Benutzername, Passwort und E-Mail Adresse müssen wir in das Formular eintragen.

Wir wählen den Titel der Webseite aus und können mit einem Haken die Sichtbarkeit für Suchmaschinen begrenzen, bis wir mit dem Inhalt so weit sind. Solltest Du das anhaken, bitte vergiss nicht, das später wieder zurückzustellen. Ansonsten sieht es bitter aus für Dein Google-Listing :)

Haben wir die erforderlichen Einstellungen getroffen, drücken wir auf den Button „WordPress installieren“.

An dieser Stelle braucht das Setup-Script gute 10 Sekunden, in denen im Hintergrund alle Einstellungen angewendet und die Datenbank initialisiert wird. Bitte den Vorgang nicht unterbrechen!

Im Anschluss zeigt uns das Setup den Erfolg unserer Mühen:

Hurra!

Schritt #3 des WordPress Setups meldet uns, dass die Installation erfolgreich abgeschlossen wurde und wir uns gleich in unser neu erstelltes WordPress einloggen können.

Freuen dürfen wir uns an dieser Stelle doppelt, denn mit dem Abschließen des Setups wurde uns von WordPress auch gleich eine Willkommensmail zugeschickt! Unser E-Mail Versand, den wir in das Image eingebaut haben, funktioniert offensichtlich auch einwandfrei :)

Nun sind wir natürlich sehr gespannt, was uns erwartet, und klicken auf „Anmelden“.

WordPress Setup Schritt #4: Der Login-Screen

Im vierten Schritt des Setups befinden wir uns auf dem Login-Screen von WordPress. Gut, eigentlich ist das kein Schritt des Setups mehr… Wenn wir unsere WordPress Adresse gefolgt von dem Verzeichnis „/wp-admin“ eingeben, landen wir immer auf dem Login-Screen. Die volle URL für den Zugang lautet dann in meinem Fall „https://wordpress.xp-server.de/wp-admin“.

Wir geben unseren Benutzernamen und das Kennwort ein, setzen einen Haken bei „Angemeldet bleiben“, damit wir uns nicht ständig neu anmelden müssen, und bestätigen die Eingabe mit dem „Anmelden“-Button.

Auf der Login-Seite können wir auch ein neues Passwort anfordern, falls wir unseres vergessen hätten, oder einfach zurück auf das Frontend unserer WordPress-Seite wechseln.

Nach der Anmeldung befinden wir uns im Dashboard (oder auch „Backend“) von WordPress:

WordPress Setup Schritt #5: Das WordPress Dashboard / Backend in all seiner Pracht!

Ich gratuliere!
WordPress läuft und wir können an dieser Stelle loslegen :)

Aber halt, nicht so ungestüm… Obwohl wir eigentlich so weit wären, sollten wir das Setup noch um ein paar Punkte ergänzen, bevor wir RICHTIG loslegen!

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12 Kommentare zu „WordPress Docker Container“

  1. Hallo Peter,

    auch als Halblaie habe ich es nach Deinem Tutorial geschafft. Danke dafür.
    Meine Seite ist in Joomla und es wäre toll, könntest du auch ein Joomla-Tutorial erstellen.
    Die andere Lösung wäre, mich mit WordPress zu beschäftigen.

    1. Peter Fiedler

      Hallo Joachim,
      freut mich, wenn Du Erfolg mit der Anleitung hattest :)

      Joomla… Hatte ich kurz im Einsatz so 2008 / 2009 rum, bis ich entnervt auf WordPress umgestiegen bin.

      Problem ist, ich könnte wahrscheinlich ein Tutorial basteln, um Joomla zum Laufen zu bekommen. Aber da ich es nicht selber nutze, kann ich es nicht pflegen und hab auch keine Möglichkeit, das Ding im Einsatz rund zu schleifen. Mein WordPress Image / -Container hat buchstäblich Jahre an Entwicklungsarbeit in sich stecken und ich kann mit voller Überzeugung sagen, dass er gut funktioniert. Was ich bei einem Joomla Ableger halt nicht kann.

      Beste Grüße
      Peter.

      1. Hallo Peter,
        danke für die Antwort, dann werde ich mich WordPress widmen.
        Kann man später im Container WordPress durch die fertige lokale WordPress-Installation ersetzen?
        Kannst Du ein (Video) Tutorial empfehlen?

        Gruß Joachim

        1. Peter Fiedler

          Servus Joachim,
          ja, das geht. Das nennt man „Migrieren“ einer WordPress Installation.
          Ich nehm dafür „wpvivid Backup“ als Plugin. Damit erstellst Du lokal ein Backup, lädst das hoch und spielst es auf der produktiven Maschine zurück.
          Hinterher hab ich ein Plugin, das in der Datenbank suchen und ersetzen kann. Damit ändere ich noch letzte „lokale“ Adressen auf die „echten“.

          Videos hab ich mir dazu keine angesehen, die gibts aber sicher.
          Wenn es so weit ist, kannst Du Dich gerne noch mal melden. Das Migrieren ist kein Hexenwerk. Das bekommen wir schon hin ;)

          Beste Grüße
          Peter.

  2. Hallo,
    Ich bekomme keine zweite WP-Instanz zum laufen.
    Habe bisher eine subdomain.hauptdomain.de problemlos installiert bekommen.
    Nun wollte ich die Hauptdomain mit WP bestücken – klappt nicht – auch eine weitere subdomain1.hauptdomain.de klappt nicht.
    Wenn die neuen Container online sind, sind diese nicht zu erreichen und auch die bisher funktionierende Instanz ist dann nicht mehr zu erreichen.
    Habe eine neue Datenbank mit neuem User angelegt und diese natürlich in der WP-yml eingetragen. Die subdomain auch in den 2 Zeilen geändert. (auch die http://www.-Einträge bei der Hauptdomain)
    In welchen Punkten/Zeilen müssen sich die jeweiligen yml-Datein unerscheiden, wenn man mehrere Subdomains und die Hauptdomain online bringen möchte?
    Wer kann helfen?
    VG Hardy

    hier die Fehlermeldung: ~# docker logs -f –tail=“30″ beispielsudomain.hauptdomain.de
    WordPress not found in /var/www/html – copying now…
    Complete! WordPress has been successfully copied to /var/www/html
    AH00558: apache2: Could not reliably determine the server’s fully qualified domain name, using 172.18.0.4. Set the ‚ServerName‘ directive globally to suppress this message
    AH00558: apache2: Could not reliably determine the server’s fully qualified domain name, using 172.18.0.4. Set the ‚ServerName‘ directive globally to suppress this message
    [Wed Mar 04 07:55:49.290028 2020] [mpm_prefork:notice] [pid 1] AH00163: Apache/2.4.38 (Debian) PHP/7.4.3 configured — resuming normal operations
    [Wed Mar 04 07:55:49.290281 2020] [core:notice] [pid 1] AH00094: Command line: ‚apache2 -D FOREGROUND‘

    1. Peter Fiedler

      Ich tippe mal, dass bei den Traefik Labeln in den docker-compose-Dateien zwei Mal der selbe Name für die Router verwendet wurden…

      Die Lösung wäre dann:
      Domain1: traefik.http.routers.domain1.entrypoints=http
      Domain2: traefik.http.routers.domain2.entrypoints=http

      Das muss für alle Zeilen geändert werden und ist ein echter Nachteil zur Traefik v1 Config.

  3. Hallo Peter,
    erstmal vielen Danke für deine Tutorials. Dadurch habe ich es geschafft auf meinem Heimserver eine WordPressinstallation mit Rev.Proxy zu installieren.
    Jetzt habe ich aber ein Problem mit dem Matomo iFrame in meine Datenschutzerklärung. Leider wird mit der Inhalt im Frame nicht angezeigt, ich bekomme im Edge die Meldung, dass „Dieser Inhalt kann nicht in einem Frame angezeigt werden.
    An dieser Stelle sollten Sie eigentlich Inhalte sehen, aber der Herausgeber lässt die Anzeige in einem Frame nicht zu. Dadurch wird die Sicherheit der Informationen gewährleistet, die Sie ggf. auf dieser Website eingeben.“

    Wenn ich den Link anklicke wird mir der Inhalt auf einer extra Seite korrekt angezeigt.

    Habe keine Ahnung wo ich da anfagen soll. Bzw. wo das Problem liegt (WordPress,Ninja-Firewall,Traefik,Matomo)? Vielleicht kannst du mir helfen?

    Grüße Oliver

    1. Hallo Oliver,
      vielen Dank für das Lob! Dann hat sich die ganze Mühe auch rentiert, wenn ich jemand damit helfen konnte.

      Ich glaube, dass Dein iframe Link beim Kopieren oder Einfügen geändert wurde. Da stehen hinter den Anweisungen jeweils (ich muss das gesperrt schreiben, sonst wird das auch interpretiert) [& a m p ;], was da eigentlich nicht hingehört.

      In Gutenberg mach ich den Iframe mit einem „HTML“-Block, damit der 1:1 dargestellt und nicht interpretiert wird.

      Was auch sein kann sind besondere Security Header (X-Frame-Options), welche das Ausliefern von Iframes unterbinden. Aber da sehen ich auf Deiner Seite eigentlich nichts davon.

      Probier mal bitte, den Iframe als „HTML“-Block neu zu setzen. Ich hoffe, dass es das war :)

      Update: Ist doch ein Security Frame, der Inspector bringt mir diese Ausgabe:
      [ Laden verboten durch X-Frame-Options: „DENY“ ]

      Update 2: Mea Culpa…
      Ich hab beim traefik nicht aufgepasst. Da gehört für Matomo einer der Labels anders gesetzt, sonst haben wir den Salat.
      In Zeile 30 der docker-compose.yml Datei von matomo gehört „traefik.frontend.headers.frameDeny=true“ auf „false“ gesetzt.
      Danach den Container stoppen, starten und es müsste gehen.

        1. Super, danke für die Rückmeldung :)
          Hab das Tutorial entsprechend angepasst, damit da keiner mehr drüber stolpert.
          Noch viel Erfolg mit Deiner Webseite und einen „Guten Rutsch“ in neue Jahr!

    1. Noch mal Danke für diesen Hinweis, Christian!

      Da dachte ich, dass sich im WordPress Image das Apache Modul „remoteip“ darum kümmert?

      Vorher hab ich das über die Datei „.htninja“ im Webroot von WordPress gelöst…
      Mehr Info: http://nintechnet.com/ninjafirewall/wp-edition/help/?htninja

      Wobei die Lösung direkt über die wp-config.php schon sehr elegant ist, muss ich sagen…

      Und gern geschehn! Wenn die ganze Dokumentation für jemand hilfreich war, hab ich sie gerne ins Netz gestellt :)

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